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Wenn im Leid kein klarer Sinn zu finden ist

Zusammenfassung des Vortrags von Johannes Hartl

Hier geht es um Umgang mit tiefer Trauer und tiefem Leid

Quellen: Auf dem Wasser gehen für Anfänger, Dr. Johannes Hartl, Youtube.com, https://youtu.be/jAyWPLIclvQ, zugriff 23.8.23


Auf dem Wasser gehen, für Anfänger

Gott hat mich, durch diesen Vortrag von Johannes Hartl, sehr getröstet, als ich durch eine Zeit des Leides ging. Ich litt sehr unter dieser quälenden Sinnlosigkeit meiner Lebenssituation. Aber dieser Text hatte mich persönlich sehr ermutigt! Deshalb möchte ich diese kostbaren Weisheiten mit Dir teilen.


Hier geht es darum, wie man mit Trauer und Leid umgeht, wenn man sich in einer dunklen und unsicheren Situation befindet und nicht weiss, wie tief sie ist oder ob man jemals wieder herauskommt. Johannes Hartl hat sich überlegt, wie er den Vortrag nennen soll, aber er fühlte sich dem Titel "Das Geheimnis des Leidens" nicht angemessen, da er selbst keine schweren persönlichen Erfahrungen mit Kriegen, chronischen Schmerzen oder Chemotherapie hat. Er erkennt, dass über das Thema Leiden zu sprechen, ein heikles Terrain betritt, da es schwer ist, sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen, die tatsächlich leiden.


Stattdessen wählt er einen bescheideneren Titel, nämlich "Auf dem Wasser gehen". Er vergleicht das Leiden mit einem tiefen Meer, in dem man die Kontrolle verliert und keine Brücke zur Rettung zu sehen ist. Man kann entweder darin versinken oder lernen, auf dem Wasser zu gehen. Sein Ansatz ist bescheiden und richtet sich an "Anfänger", da er selbst nicht glaubt, alles über das Thema zu wissen. Johannes möchte vielmehr teilen, was er von Menschen gelernt hat, die viel gelitten haben, sei es persönlich oder aus Büchern, und wie man trotz des Leidens seinen Weg finden kann.


Leiden ist oft wie ein Anruf aus dem Nichts

Johannes Hartl berichtet von einer Studie, die Überlebende aus Konzentrationslagern miteinander verglichen hat. Es wurde festgestellt, dass es einen Unterschied zwischen denjenigen gibt, die sich immer wieder fragten, warum sie leiden müssen, und denjenigen, die stattdessen nach dem nächsten Schritt suchten. Die Gruppe, die den nächsten Schritt im Fokus hatte, hatte statistisch gesehen eine höhere Überlebensrate.


Es ist schwierig zu erklären, warum es so viel Leiden in der Welt gibt, aber vielleicht helfen diese Gedanken, einen nächsten Schritt im Umgang mit Leid zu finden. Es gibt eine Metapher von Menschen die an einem schönen Ort wohnen, der aber eingezäunt ist. Dann kommt ein Sturm, der diesen Zaun niederreisst und die Menschen dazu zwingt, über ihn hinauszugehen und unbekanntes Land zu erkunden. Leiden kann eine Verwüstung im Leben sein, die Sicherheit und Ordnung zerstört, aber sie kann auch die Möglichkeit bieten, unentdecktes Lebensland zu erkunden.


Leid beginnt manchmal wie mit einem unerwarteten Anruf. Vielleicht hast Du auch persönliche Erfahrungen mit solchen "Anrufen" aus dem Nichts, wo man über tragische Ereignisse informiert wird? Vielleicht soll das Leiden einen Anruf an uns senden? Manchmal ist aber wirklich einfach kein direkter Sinn im Leiden zu finden. Der berühmte Psychologe Viktor Frankl, der im KZ Dachau interniert war, betont, dass es wichtiger ist, auf den Anruf des Leidens zu achten, auf das "Wozu?, als die Frage "Warum?" zu beantworten.



8. Fazit






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